Hab dich
TierischAm Ende steht nur noch einer
Rad. Rail. Ring. Run. Road.Nase im Wind, Hintern im Körbchen
TierischSchöne Schlange
augenscheinlichAus der Ferne
Rad. Rail. Ring. Run. Road.Mit Radsportkompakt durch Mallorca, Spanien
Sehnsucht
augenscheinlichDornröschen im Winterschlaf
augenscheinlichBlack & White
Horse - of course!Blacky mit Pony
Horse - of course!Black Beauty in der Sonne
Horse - of course!Die Eitelkeit in dir
Pösie für Lieb & BösiDie Eitelkeit in dir ist ein verliebtes Tier,
Das gierig an sich selbst verdaut, spuckt, schluckt und widerkaut,
Sich sonnt in öligen Gedankenlachen
Wie ein Dämon in dir tobt dieses verwundete Tier,
Das ausläuft und brandet wie Gischt, seine Spuren nur halb verwischt,
Sich lautstark erbricht in deinem Hirn
Fast täglich suchst du nach einem neuen Zwirn
Um dich zu flicken und dann den Dämon in den Arsch zu ficken,
Derweil das Tier nur steht – und wartet – mächtig aufgebläht
Mal breit grinsend, oft mitleidig winselnd
Ein plumper Verführer, ein Sucher, ein Spürer
Du wirfst verzweifelt Fallen aus und verfällst doch nur aus dir selbst heraus
Du rennst, drehst dich nackt im Kreis und brennst
Stehst neben dir, neben diesem Tier, siehst im Spiegel dieses WIR
Und empfindest – nichts, nicht mal Leere
Bist weder starr noch angetrieben,
Auf der Suche nach dir selbst, wo bist du abgeblieben?
Im Glas
Pösie für Lieb & BösiZu tief ins Glas geschaut – mir graut
Vor der Gestalt, die müde, welk und alt
Sich in meinem Kopf festbeißt und reißt
Mit süffisant verzog’nen Lefzen mir den Arsch in Fetzen
Getarnt als eigenes ICH will es ersäufen sich
In des Wodkas schwarzem Grund…
… na und?!
Nach Atem ringen
Pösie für Lieb & BösiAn manchen Tagen
Geht die Sonne halbherzig auf und
Der Wind klingt wie ein
Digitales Rauschen
Gedanken bauschen
Am Himmel fiedeln
Arschgeigen in falschen Tönen,
Nur kann ich die Noten nicht lesen,
Weil mir die Augen schwimmen
Ängste glimmen
Das Exil im Kopf
Katert munter vor sich hin…
Hätte ich schönere Beine, ich würde
Kleider tragen und im Kopfstand pinkeln
Geraden winkeln
Bücher füllen sich
Mit Blindtext und Metaphern,
Acht Seiten weiter kleben Bilder,
Die wie Regenbogen klingen
Nach Atem ringen
Häuser fallen aus sich heraus,
Nur deren Wände bleiben stehen –
Will den Kopf daran zerschlagen,
Nicht meinen, der ist schon abgegriffen
Zerschollen an Riffen
Heute ist das Gestern
Von morgen und die Tage stolpern
Über sich selbst –
Jeder singt für sich im Stillen
Stumme Chöre wider Willen








































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